Z_70_Jahre_Überfall

70 Jahre Überfall Sowj. Kriegsgräberstätte

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Vera John vom Hessischen Rundfunk interviewt Schüler/innen der Südringgauschule Herleshausen%2C die sich aktiv in das Veranstaltungsprogramm eingebracht haben. Hören Sie mal rein!


Die Vertreter der aserbaidschanischen Botschaft in Berlin legen ihren Kranz nieder und waren erstaunt%2C als sie erfuhren%2C wie viele ihrer Landsleute hier verstorben sind.


Herleshäuser Schüler/innen waren in großer Zahl mit zum Friedhof gekommen und haben sich in das Veranstaltungsprogramm mit eingebracht. Hier verlesen sie 15 Namen (dazu auch%3A Alter%2C Geburtsort%2C Sowj.-Republik) von hier beigesetzten Kriegsgefangenen. Nach jedem sowj. Soldaten wurde ein Soldat aus Herleshausen genannt%2C der im Rußlandfeldzug gefallen war. Kaum eine der ehem. Sowjetrepubliken und kaum eine Straße in Herleshausen%2C die dabei nicht erwähnt wurden.


Trotz Schulferien waren sie gekommen und legten Blumen auf den Grabplatten nieder.


Fritz Fehr%2C Sohn von Karl Fehr%2C verfolgt mit seiner Tochter und Sohn sowie einem seiner Enkel der Veranstaltung. Links von ihnen Berta Schellenberg mit zwei Töchter und Enkelsohn.






Danke an alle Exzellenzen aus Russland%2C Weißrussland (Belarus)%2C Ukraine und Aserbaidschan%2C die der Veranstaltung ihre Ehre erwiesen haben. Danke auch den Mitgliedern der Reservistenkameradschaft %2C die eine Patenschaft für den Friedhof übernommen haben.


Mitglieder der Reservistenkameradschaft Südringgau (Herleshausen) halfen ehrenvoll bei der Kranzniederlegung.


Arno Surmiski%2C gebürtiger Ostpreuße (li.)%2C brachte mit Lesungen aus seinem Roman "Jokehnen" (ISBN 3 550 08328 9) die Situation nahe%2C wie er als Junge den Überfall der deutschen Wehrmacht als "Donnerhall" erlebte. … Schüler/innen aus Herleshausen lasen aus dem Teil des Romans%2C als der "Donnerhall" im Winter 1944/45 nach Ostpreußen zurück kam. Rechts%3A Prof. Volker Hannemann%2C Vizepräsident des VDK.


Ludmila Michailowna Krasnoperova%3A "Ich habe Ihren Brief von der Gedenkveranstaltung am 22.06.2011 … gelesen und (dabei) geweint. […] Ich danke Ihnen für alles%2C für die Arbeit und die Aufmerksamkeit gegenüber unseren Angehörigen und den gefallenen Soldaten. […] Womit ich überhaupt nicht gerechnet habe%2C dass Sie Priester Mihail gebeten haben%2C das Grab von Nikolaj zu segnen. Dafür danke ich Ihnen riesig. […]

Lesen Sie hierzu mehr ....


Auch der pensionierte Rektor unserer Südringgauschule%2C Hermann Roth%2C war dabei und genoß es%2C vor dem offiziellen Teil ein Gespräch mit seinen ehemaligen%2C aber noch aktiven Kolleginnen (Anette Wetterau und Heidi Henning) zu führen.


Priester Mihail Rahr (ROK-Gemeinde Weimar)%2C Dechant Mario Kawollek (Eschwege)%2C Pfr. Martin von Frommannshausen%2C Pfr. Friedemann Rahn und Pfr. Dr. Manfred Gerland (Herleshausen) gaben der Gedenkveranstaltung einen würdigen ökumenischen Rahmen.


Das "Totensignal"%2C intoniert von Jürgen Schmidt (Breitzbach)%2C erklang zur Gedenkveranstaltung wohl zum ersten Mal auf der hiesigen Sowjetischen Kriegsgräberstätte. Hier finden Sie Gedanken und Informationen zum Lied vom „guten Kameraden".




Prof. Volker Hannemann%2C Vizipräsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. bei seiner Ansprache. Lesen Sie hierzu den Bericht über die Gedenk- veranstaltung%2C Teil 2.


Schüler/innen aus Herleshausen lesen nach dem Schriftsteller Arno Surminski Abschnitte aus dem Teil seines Romans „Jokehnen"%2C wo (nach dem 22.06.1941) der „Donnerhall" im Winter 1944/45 nach Osterpreußen zurück kam.


Etwa 150 Personen nahmen an der Gedenkveranstaltung teil%2C unter ihnen auch offizielle Vertreter der russischen Föderation%2C der Ukraine%2C von Belarus (Weiß-Russland) und Aserbaidschan.


Als Priester der russisch-orthodoxen Kirche erwies Mihail Rahr den Verstorbenen im Rahmen der Gedenkveranstaltungeine besondere Ehre. Bereits vor der Veranstaltung weihte er den Friedhof und das Kreuz auf dem Denkmal und segnete die Gräber.


Sehr angetan waren die Ehrengäste aus den ehem. GUS-Staaten (v.li.)%3A Aleksandr Levanovich (Botschaftsrat Republik Belarus)%2C Mikail Vetrov (Generalkonsul Russ. Föderation)%2C Albert Cherniyuk (Generalkonsul Ukraine). Die Vertreter aus Aserbaidschan%2C aufgehalten durch einen Verkehrsstau%2C konnten ihren Kranz leider erst nach der offiziellen Veranstaltung niederlegen.







Schülerinnen und Schüler beim Verteilen der mitgebrachten Blumen. Sie betrachteten aufmerksam die anläßlich der Gedenkveranstaltung an diversen Grabstellen angebrachten Informationen und Fotos und nahmen somit die Botschaft von Karl Fehr bewußt in sich auf.



Berta Schellenberg%2C Trägerin der Goldenen Ehrennadel des Volksbundes%2C hat sich über viele Jahre um den Friedhof verdient gemacht (lesen Sie dazu den Bericht). Seit der Gedenkveranstaltung zum 50-jährigen Bestehen der sowj. Kriegsgräberstätte (2009) pflegt sie eine tiefe Freundschaft mit Ludmila Alexandrovna in Tver/Russland.


Mitglieder der Reservistenkameradschaft Südringgau (Herleshausen) halfen ehrenvoll bei der Kranzniederlegung.


Bemerkenswert%2C wie diszipliniert und interessiert Jugendliche der Gedenkveranstaltung folgten. Sie waren durch engagierte Lehrkräfte darauf vorbereitet.


Schüler/innen verlesen abwechseln %2A%2A Namen von sowj. Kriegstoten auf unserem Friedhof und von %2A%2A Soldaten aus Herleshausen%2C die in der ehemaligen Sowjetunion ihre letzte Ruhe gefunden haben.


Danke an alle Exzilenzen%2C die der Veranstaltung ihre Ehre erwiesen haben. Danke auch den Mitgliedern der Reservis-tenkameradschaft (Herleshausen)%2C die eine Patenschaft für den Friedhof übernommen haben. Lesen Sie hierzu den Bericht.


Priester Mihail Rahr segnet das Grab%2C in dem neben Nikolai Krasnoperow auch Andrej Lawrenko%2C Andrej Ponomarenko%2C Alexander Korewato und Efremow Matwej ruhen. Sie starben zwischen dem 14. und 18.07.1944. Siehe hierzu das Foto von Nikolais Nichte Ludmila Krasnoperowa. Sie schrieb das beigefügte Gedicht für die Soldaten in Herleshausen.


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Viele interessante Informationen sind hinter jedem Bild hinterlegt.
Einfach die Bilder anwählen. Ausführliche Berichte lesen Sie hier%3A Teil 1%2C Teil 2 und Teil 3



SOWJETISCHE KRIEGSGRÄBERSTÄTTE
70 JAHRE ÜBERFALL AUF DIE SOWJETUNION