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Kriegsgräberstätte Aktuelles

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PDF-Datei:SRG.pdf

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PDF-Datei:SRG-2006.pdf

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PDF-Datei:SRG-1107.pdf

PDF-Datei:SRG-2706.pdf

PDF-Datei:Kurier.pdf

Nach der Enthüllung des Gedenksteines verlas Elena Lotz (Herles-hausen) die Namen der 38 Toten. Die gebürtige Ukrainerin nannte dabei auch den Vatersnamen und informierte darüber%2C dass hier nicht nur Russen%2C sondern auch Aserbaidschaner und Ukrainer gestorben sind. Nach jeder Namens-nennung legte ein/e Schüler/in am Gedenkstein eine rote Nelke nieder. Lesen Sie hier den Text der Grabplatte.


Nach der Enthüllung des Gedenksteines verlas Elena Lotz (Herles-hausen) die Namen der 38 Toten. Die gebürtige Ukrainerin nannte dabei auch den Vatersnamen und informierte darüber%2C dass hier nicht nur Russen%2C sondern auch Aserbaidschaner und Ukrainer gestorben sind. Nach jeder Namens-nennung legte ein/e Schüler/in am Gedenkstein eine rote Nelke nieder. Lesen Sie hier den Text der Grabplatte.


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Nach der Enthüllung des Gedenksteines verlas Elena Lotz (Herles-hausen) die Namen der 38 Toten. Die gebürtige Ukrainerin nannte dabei auch den Vatersnamen und informierte darüber%2C dass hier nicht nur Russen%2C sondern auch Aserbaidschaner und Ukrainer gestorben sind. Nach jeder Namens-nennung legte ein/e Schüler/in am Gedenkstein eine rote Nelke nieder. Lesen Sie hier den Text der Grabplatte.




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Endlich haben sie wieder einen Namen%2C auch wenn die Grablage 'am' - 'beim' - 'vor dem' oder 'neben dem' hiesigen jüdischen Friedhof unbekannt bleiben wird. ... Immerhin%3A
Ein Ort zum Trauern!
Den geschichtlichen Hintergrund hierzu können Sie hinter dem Foto 'News Papers' in unserer Wochenzeitung DER SÜRINGGAU vom 13.06.2013 (ab Seite 3 ff.) nachlesen.


Die Ansprachen von Herrn Ratnikov%2C
Herrn Damm und von Frau Krasnoperova können Sie unter den 'News Papers' in%3A DER SÜDRINGGAU vom 20.06.2013 nachlesen.
LR Reuß ging in seiner Rede auf die 'Arbeit gegen das Vergessen' ein und lobte dabei das Engagement der hiesigen Schule. Ein Ehrengast schrieb später%3A 'Vor 10 Jahren wären mehrere der Ansprachen noch sehr viel vorsichtiger formuliert gewesen. Erfreulich%2C dass es voran geht!'


Mit dem Auffinden der Meldungen des Bgm. Karl Fehr aus dem Jahre 1942 kann die 'Amtliche Gräberliste' für die Opfer des II. Weltkrieges fort- geschrieben und den zu- ständigen Stellen für deren Arbeit zur Ver- fügung gestellt werden. Die Kommunalaufsicht (Reg.-Präsidium Kassel %2B Landrat WM-Kreises)%2C der VDK%2C der DRK-Suchdienst und die russ. Botschaft erhielten die Unterlagen während der Veranstaltung. Weitere Ausfertigungen gehen an die 'WASt' Deutsche Dienststelle (Berlin) und an die ITS (Bad Arolsen).



Die ökumenische Andacht wurde von den Ev. Pfarrern Friedemann Rahn (Nesselröden) und Gottfried Phieler (Lauchröden) sowie vom Pfarrer Joachim Hartel (Kath. Kirche Herleshausen) gehalten. Dabei wurden auch Texte aus der 'Göttlichen Liturgie unseres Heiligen Vaters Johannes Chrysostomos' in Russisch und Deutsch verlesen. Der Predigttext von Pfr. Rahn kann hinter dem Foto 'News Papers' in%3A DER SÜDRINGGAU vom 27.06.2013 nachgelesen werden.


Pfarrer Joachim Hartel sprach das Segensgebet für die Verstorbenen und weihte den Gedenkstein. Gemeinsam wurde zum Abschluss der Andacht mit Begleitung auf dem Keyboard durch Frau Fink das Lied gesungen%3A 'Herr%2C Deine Liebe ist wie Gras und Ufer%2C wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus …'.


Mitglieder der Reservistenkamerad- schaft Südringgau e.V. (Herleshausen) trugen nach der Andacht die Kränze (hier der Kranz der Russischen Föderation) zum Gedenkstein.


Ehrenvolles Gedenken an die Verstorbenen.
Von links%3A
Bgm. Burkhard Scheld%2C
Botschaftssekretär
Ilya Ratnikov%2C
Regierungspräsident
Dr. Walter Lübcke%2C
dahinter%3A
Landrat Stefan Reuß und
Oberst a.D.
Jürgen Damm VDK LV Hessen.


Nicht selbstverständlich (und in Hessen wohl erstmalig!) hat eine Reservistenkamerad schaft die Patenschaft zur Pflege einer Kriegs-gräberstätte über- nommen. Die RK Süd- ringgau e.V. hat dies durch Beschluss ihrer Mitglieder entschieden und bekam nun im Rahmen der Feier die offizielle Patenschafts urkunde überreicht. Mehr zu diesem Thema kann hinter dem Foto 'News Papers' in%3A DER SÜDRINGGAU vom 11.07.2013 nachgelesen werden.


Eine große Ehre%2C die dem Grab von Nikolai Krasnoperov (%2A19.12.1918%2C
† 17.07.1944) in der 50. Reihe galt. Landrat Reuß%2C Botschaftssekretär Ratnikov%2C
Bürgermeister Scheld%2C Regierungspräsident
Dr. Lübcke und
Bgm. a. D. Schmidt begleiteten Ljudmila Krasnoperova zum Grab ihres Onkels und legten Blumen nieder. Ein Bild mit einem von Frau Krasnoperova selbst verfassten Gedicht wird künftig an der Grabstätte zu finden sein.


Gerne nahm Ljudmila Krasnoperova die Einladung der Südring- gauschule an%2C um den Schüler/innen zu er-zählen%2C warum sie nahezu zwei Jahrzehnte brauchte%2C um endlich Gewissheit über das Schicksal ihres Onkels zu bekommen. Sie erfüllte mit ihrer Reise den Wunsch ihrer verstor- benen Großeltern%2C die das Grab des Sohnes nicht mehr besuchen konnten. Mit Blumen und zwei Friedenstauben bedankten sich die Schüler/innen für diese 'Geschichte-live-Stunde'.


Lesen Sie hierzu die in der Presse veröffentlichten Berichte%3A

WERRA-RUNDSCHAU%3A
vom 25.05.2013
vom 28.05.2013
Sontraer Stadtkurier%3A
vom 29.05.2013
vom 05.06.2013
TA-Eisenacher Allgem.%3A
vom 01.06.2013
DER SÜDRINGGAU%3A
vom 06.06.2013
vom 13.06.2013
vom 20.06.2013
vom 27.06.2013
vom 04.07.2013
vom 11.07.2013


Trotz ungünstiger Witterung und heftiger Regenfälle waren viele Gäste und Ehrengäste aus nah und fern zu dieser außergewöhn-lichen%2C aber würdigen und ansprechenden Gedenkveranstaltung gekommen. Lesen Sie hierzu hinter dem Foto 'News Papers' die Berichte in der Werra-Rundschau%2C im Sontraer Stadtkurier und in der TA-Eisenacher Presse.



Geduldig aber interessierte Zuhörer! Etwa zwei Stunden dauerte die umfassende aber würdevolle Gedenkveranstaltung%2C bei der der Regenschirm ein wichtiges Utensil für die Gäste war.


Auch Schüler/innen der hiesigen Südringgau-schule haben sich wieder aktiv in das Veranstal-tungsprogramm mit eingebracht. 'Geschichtsunterricht hautnah' machte ihnen deutlich%2C wie viel Leid der Krieg unzähligen Menschen in nahezu allen Ländern der Erde gebracht hat.


Bürgermeister Burkhard Scheld konnte u. a. als Ehrengäste Herrn Dr. Lübcke (Reg.-Präsident Kassel)%2C Herrn Ratnikov (Botschaftssekretär der russ. Föderation%2C Berlin)%2C Herrn Reuß (Landrat u. Vors. des hiesigen VDK-Kreisverbandes)%2C Herrn Damm (Oberst a.D.%2C stellv. Vors. des VDK-LV Hessen) sowie Frau Ljudmilla Krasnoperova (Angehörige aus Kemerowo/Sibirien) willkommen heißen. Seine Ansprache lesen Sie hinter dem Foto 'News Papers' in DER SÜDRINGGAU vom 13.06.2013.


Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke hielt eine beachtenswerte Ansprache%2C die hinter dem Foto „News Papers" in DER SÜDRINGGAU vom 20.06.2013 nachgelesen werden kann. Ljudmila Krasnoperova äußerte sich dazu im Nachhinein%3A „Mir gefiel die Rede von Herrn Dr. Lübcke. Es waren die richtigen Worte%2C die er sprach. Deutschland tut alles%2C um die Schande des NS-Regimes von sich abzuwaschen. Dies ist besonders wichtig für die junge Generation in Deutschland."



Regierungspräsident
Dr. Walter Lübcke enthüllt nach seiner Ansprache gemeinsam mit Frau Ljudmila Krasnoperova den Gedenkstein%2C durch den die „vergessenen" Soldaten nach 70 Jahren wieder ihren Namen zurückbekamen. Bei drei der Toten ist in der im Militärarchiv Podolsk/ Moskau aufbewahrten Kriegsgefangenenkartei-karten der Vermerk angebracht „Auf der Flucht erschossen".


Wie bereits 2009 hat die russlanddeutsche Musiklehrerin Elvira Fink die Gedenkfeier musi-kalisch umrahmt. Das Lied „Kraniche" sang sie nach der Verlesung der Namen. (sinngemäße Übersetzung%3A „Manchmal scheint es mir%2C dass die Soldaten von den blut- überströmten Schlacht- feldern nicht gefallen sind%2C sondern sich in weiße Kraniche ver- wandelt haben. Viel- leicht gerade deswegen werden wir still und nachdenklich. …") Hier ein Ausschnitt von dem Lied. Schauen Sie dazu auch den YouTube-Film an.


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Fotos von Klaus Gogler%2C Hartmut Müller-Stauffenberg und Helmut Schmidt (Herleshausen) sowie Susanne Strube (Sontra-Mitterode)%3B herzlichen Dank dafür! Hinter den Bildern sind interessante Informationen hinterlegt.


SOWJETISCHE KRIEGSGRÄBERSTÄTTE
38 'VERGESSENE' SOLDATEN !


JA