Z_Impressionen

Sowj. Kriegsgräberstätte Impressionen

PDF-Datei:SolFrdhf_Wild.pdf

Blick vom Ende des Friedhofs in Richtung Eingang. Hinter dem Zaun beginnt die 1. Reihe%2C die sich fortsetzt bis zur Reihe 49 an der Einfriedungsmauer. Rechts unten folgen dann die Reihen 50 bis 59a%2Bb%2C links oben die Reihen 60 bis 66.


Angehörige erweisen den Verstorbenen ihre Ehre. Freunde aus Herleshausen entzünden unter anderem zum Geburts- oder Todestag eine Kerze.


Auf der 1959 angebrachten Gedenktafel ist in kyrillisch und deutsch zu lesen%3A „Hier ruhen 1593 sowjetische Kriegsgefangene%2C die in der schweren Zeit 1942 - 1945 fern von ihrer Heimat starben". Es wurden später noch weitere fünf Soldaten aus dem ~30 km entfernten Reichensachsen nach hier umgebettet.


Spuren im Schnee bestätigen%2C dass der Friedhof auch im Winter besucht wird.


Blick vom hinteren Teil des Friedhofes auf das untere Gräberfeld und auf den jüdischen Friedhof%2C auf dem 1935 die letzte Beisetzung stattgefunden hat. Die ehemals große jüdische Synagogen-Gemeinde Herleshausen gibt es seit 1942 nicht mehr.


Das Laub des umgebenden Waldes bedeckt die Gräber.




Gerne lade ich Sie ein%2C mich auf meinem Rundgang über den Soldatenfriedhof zu begleiten. … Es ist gar nicht weit bis zu unserer sowjetischen Kriegsgräberstätte!


Bunte Farben im „Altweibersommer" (2011).



So schön kann der Friedhof im Sommer sein.



Blumen auf den Gräbern nach der Gedenkveranstaltung am 22.06.2011 (siehe Rubrik „70. Jahre Überfall auf die Sowjetunion").




Der obere Friedhofsteil%2C Reihen 60 bis 66. Die Toten in den Reihen 63 - 66 wurden 1959 vom "Neuen Friedhof" am Rand des Lagers nach hier umgebettet. Als Letzter starb am 1.6.1945 Feldwebel Nurnachan Dscharlcharanow (%2A1909). Ob seine Frau Mirkiit jemals erfahren hat%2C wo sich seine Grabstätte befindet%2C bleibt ungewiss!



Volkstrauertag ... wir denken auch an die sowjetischen Soldaten%2C die sicher nicht im Reserve-Lazarett bei Herleshausen sterben wollten.




Sattes grünes Gras im Frühling.



Im Schatten der großen Bäume hält sich noch hartnäckig der letzte Schnee.



Die Toten im hinteren unteren Teil des Friedhofes%2C Reihe 59 a%2Bb (links im Bild)%2C wurden 1959 vom "Neuen Friedhof"%2C der Ende März 1945 neben dem Lazarett angelegt wurde%2C nach hier umgebettet. Sie sind überwiegend im April 1945 gestorben. Das Lazarett wurde nach dem Krieg abgebrochen.


Das Gräberfeld hinten links im unteren Bereich mit den Reihen 50 bis 59. Hier ruhen Soldaten%2C die zwischen Juli 1944 und April 1945 verstorben sind.


Die Tür ist für Ihren Besuch immer geöffnet!
Sie sollte aber zur Vermeidung von Wildschäden immer geschlossen werden (siehe Bericht).


Das von einem russisch-orthodoxen Priester geweihte Kreuz auf dem Mahnmal am Friedhofseingang. Man hat bei der Umgestaltung des Friedhofes zur Gedenkstätte (1959) sicher nicht bedacht%2C dass ein Großteil der hier Verstorbenen muslimischen Glaubens waren.









Auch im Winter ein Ort%2C der zum Besuch einlädt.




Einwohner%2C Schulklassen und auch andere Besucher legen oft Blumen an das eine oder andere Grab nieder.


Zurück


Weitere Infos hinter einigen Bildern.


SOWJETISCHE KRIEGSGRÄBERSTÄTTE
IMPRESSIONEN


JA